Das aktuellste auf einen Blick

Das IDE-Pitch-battle

Nachdem das gemeinsame Projekt GründungsInitiative Innovation Duisburg (GRIID) im vergangenen Jahr beendet wurde, um ein neues Konzept mit erweitertem Wettbewerb zu initiieren, läuft small business management (sbm) mit bekanntem Angebot - und ohne Exklusivpartner bei GRIID zu sein - weiter. Die Komponente des gemeinsamen Networking-Abends soll jedoch bestehen bleiben. Daher organisiert das IDE (vertreten durch die Innovations- und Gründungsoffensive Niederrhein (IGNI) und sbm) gemeinsam mit den ehemaligen GRIID- und bestehenden sbm-Partnern erstmals das neu ins Leben gerufene IDE-Pitch-Battle.

 

Gemeinsam mit unserem Initialpartner – der Sparkasse Duisburg – laden wir Sie und Euch herzlich zu diesem Format ein

Wann: Dienstag, 14 Mai 2019 um 18:00 Uhr

Wo: Kuhlenwall-Karree der Sparkasse Duisburg, Kuhlenwall 20, Duisburg

 

Parkmöglichkeiten gibt es in der Tiefgarage Einfahrt am Mühlenberg.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Helge Kipping, Vorstandsmitglied der Sparkasse Duisburg, und Prof. Dr. Volker Breithecker, wissenschaftlicher Leiter des IDE, startet das Pitch Battle mit sieben bis acht Teams aus den Reihen des IDEs. In der Pause sowie im Anschluss an das Pitch Battle bietet sich die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen.

 

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und wird bis zum Dienstag, 30 April 2019 erbeten. Bitte melden Sie sich daher telefonisch oder per Email bei Jennifer Raab (0203 379 2639, sbm@uni-due.de) an.

Auftaktveranstaltung 3. IGNI-Kurs

Das hatte schon was – mit der Franz Haniel & Cie. GmbH öffnete mit dem Duisburger „Family-Equity Unternehmen“ für die Auftaktveranstaltung des 3. IGNI-Kurses ein absolutes Traditionsunternehmen des Ruhrgebietes seine Pforten. Der prächtige Campus und die exklusiven Räumlichkeiten beeindruckten Teilnehmer und IGNI-Team noch vor dem inhaltlichen Beginn des Abends gleichermaßen.

 

Diesen eröffnete IGNI-Projektkoordinatorin Susann Ulbricht aufgrund des Verkehrssituation ein paar Minuten später, ehe Gastgeberin Jutta Stolle das Wort ergriff und die Anwesenden herzlich willkommen hieß.

 

Mit Dirk Müller, CEO von Schacht One, referierte kurz darauf der erste Keynote Speaker des Abends. Schacht One nehme laut Müller im Unternehmenskonstrukt Haniel als „digitale Werkbank“ vorwiegend die Rolle des Ideenförderers ein, unterstütze die Unternehmensführung zudem aber auch immer häufiger bei strategischen Fragestellungen. Statt hauseigene Kohleförderung wie in früheren Jahren werden mit Schacht One nun also Geschäftsideen „gefördert“. Die Antwort auf eine sich stetig verändernde Unternehmensumwelt. So gründete Müller mit seinen Kollegen bspw. ein Unternehmen, deren Mitarbeiter angesammeltes Altmetall aus den Haushalten deutscher Otto-Normal-Verbraucher zunächst abholen und schließlich zweitvermarkten. Nicht mehr und nicht weniger als die Neuerfindung des bis dato eher weniger attraktiven und negativ behafteten Schrottsammelns.

 

Anschließend erzählte Alexander Kranki der 2. Keynote Speaker des Abends und Geschäftsführer der Krankikom GmbH die Geschichte seines Unternehmens: Angefangen in den 90er Jahren mit der Veröffentlichung einer eigenen Zeitung durchlebte das heutige Kommunikationsunternehmen mit Fokus auf digitale Transformation in den folgenden Jahrzehnten eine regelrechte Achterbahnfahrt voller Wachstum und Erfolge auf der einen und wegfallenden Geschäftskonzepten und damit verbundenen unruhigen Nächten auf der anderen Seite. Auch aus Krankis Ausführungen ging ähnlich wie in Müllers zuvor noch einmal die Dringlichkeit des regelmäßigen Hinterfragens des eigenen Geschäftsmodells hervor. „Dieses teils auch schmerzhafte Umdenken ist essentiell, um dauerhaft am Markt bestehen zu können“ so Kranki. So erfolgreich das eigene Kerngeschäft aktuell auch laufen mag – ein interdisziplinärer Blick über den Tellerrand hinaus habe noch niemandem geschadet, weshalb Kranki dem IGNI-Konzept, welches „frischen studentischen Wind“ in bestehende Unternehmensstrukturen bringt, grundsätzlich sehr positiv gegenüberstehe.

 

Als dritter und letzter Keynote Speaker kam mit Alexander Langer schließlich ein alter Bekannter zu Wort. Der CEO der Schmiede.one dem „Ideencenter“ des Landmaschinenherstellers Grimme gab dieses Mal unter anderem Einblicke in die Entwicklung einer automatisierten Maschine zur Vereinfachung der Kartoffelernte.

 

Nach der anschließenden kurzen Vorstellung des IGNI-Konzeptes und den Erfahrungsberichten der Teilnehmer des 2. Kurses endete beim entspannten Get togehter schließlich eine gelungene abermals Auftaktveranstaltung.

 

Für Ihre Gastfreundschaft, liebes Haniel-Team, möchten wir uns an dieser Stelle nochmal einmal recht herzlich bedanken!

 

Sollten Sie sich als Unternehmer angesprochen fühlen und ebenfalls gerne einmal mit hochqualifizierten Studierenden diverser Fachbereiche zusammenarbeiten kontaktieren Sie uns gerne!

 

Bildinhalte: © IGNI 2019


IGNI geht in die 3. Runde – die Eckdaten

Mit IGNI innovative Ideen umsetzen – die Innovationsoffensive Niederrhein geht in die dritte Runde.

Genau richtig, wenn Sie als innovationsfreudiger Unternehmensgeist endlich Ihre Geschäftsideen umsetzen wollen.

Genau richtig, wenn Du im Masterstudium bist und Lust auf Gründungsthemen hast und Erfahrung mit Unternehmen sammeln willst

 

Wann?

Auftaktveranstaltung am Dienstag, 26.02.2019, 18-21 Uhr

 

Wo?

Franz Haniel und Cie. GmbH, Franz-Haniel-Platz 1, 47119 Duisburg, Akademie

 

Grußworte

Jutta Stolle (Direktorin Gesellschafter, Haniel)

 

Prof. Dr. Esther Winther (stellv. Leiterin IDE- Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung an der Universität Duisburg-Essen)

 

 

 

Anmeldungen für die Auftaktveranstaltung

Bitte mit Stichwort "Auftakt IGNI 3" an: igni@uni-due.de.

Einlass zum Hanielgelände bitte nur mit Anmeldung.

 

Anfahrt

Die Parkplatzsituation ist einigermaßen kritisch. Sofern möglich empfehlen wir daher die An- und Abreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln. Die nächstgelegene Haltestation der Straßenbahnlinie 901 ist das „Tausendfensterhaus“. Kommt Ihr doch mit dem Auto, befinden sich in der Umgebung zwei Kostenpflichtige Parkhäuser: „Vinckeplatz“ & „Gustav-Sander-Platz“.

 

 

Keynote Speaker

NN

Alexander Lange (Grimme Gruppe, Geschäftsführer Schmiede One Düsseldorf)

 

Programm:

18 Uhr                        Einlass

18:20 Uhr                   Kurze Einführung Susann Ulbricht (IGNI-Projekt)

18:30 Uhr                   Grußwort Jutta Stolle

18:40 Uhr                   Grußwort Prof. Esther Winther (IDE)

18:45 Uhr                   Keynote Dirk Müller (CEO Schacht One, Essen)

19:00 Uhr                   Keynote Alexander Kranki (CEO und Inhaber Krankikom Duisburg)

19:15 Uhr                   Keynote Alexander Langer (CEO Schmiede One, Düsseldorf)

19:30 Uhr                   Erfahrungsbericht Teams der ersten beiden Kurse

19:40 Uhr                   Informationen und Fragen

20:00 Uhr                   Buffeteröffnung und Get Together

21:00 Uhr                   Ende

Unterstützt werden wir bei der Auftaktveranstaltung vom Duisburger Traditionsunternehmen Franz Haniel Cie. GmbH. Dafür an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!


Voraussetzungen für die Teilnahme

Begrenzte Platzanzahl für 40 Studierende und 6 Unternehmen!

Anmeldeschluss ist der 26. Februar 2019.

 

Voraussetzungen für Studierende:

  • Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an mindestens 80% der Workshop-Zeiten
  • Offenheit für neue Ideen, Methoden und andere Perspektiven
  • Bereitschaft über die Präsenzzeit hinaus Zeit für Teamarbeit zu investieren
  • respektvoller Umgang mit anderen
  •  Du Dich verfügst durch einabgeschlossenen Bachelorstudium über gutes Fachwissen und befindest Dich nun im Masterstudium

Voraussetzungen für Unternehmen:

  • erfolgreiches, mittelständisches Unternehmen der Region Niederrhein / westliches Ruhrgebiet
  • hohe Präsenzbereitschaft durch Unternehmensleitung oder Beschäftigten mit Entscheidungsbefugnissen
  • Offenheit für neue Ideen, Methoden und andere Perspektiven 
  • respektvoller Umgang mit anderen

Bildinhalte: © IGNI 2019


Auch der 2. IGNI-Kurs ein voller Erfolg

Ziemlich genau 4 Monate ist es her, als sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 2. Durchlaufs unseres IGNI-Projektes in den altehrwürden Räumlichkeiten der IHK zum ersten mal begegneten. Heute – zahlreiche Workshops, investierte Freizeit und Gedankenspiele später – können Teilnehmer und IGNI-Team voller Stolz auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken:

Ob ein neuer Ansatz für die moderne Organisation des Handwerks, Car-Sharing Möglichkeiten in ländlichen Gebieten oder das Schlafmittel 2.0 – diverse, spannende Geschäftsmodelle erblicken in dieser Zeit das Licht der Welt. Wie uns einige Teilnehmer/innen schon während des Kurses berichteten, konnte das IGNI-Projekt vor allem dabei helfen, ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung systematisch und zielgerichtet weiterzuentwickeln, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Dieser Eindruck sollte sich schließlich auch auf der Abschlussveranstaltung im Eurotec looop in Moers bestätigen. Die gut besuchte Veranstaltung begeisterte angereiste Familienmitglieder und externe Unternehmer gleichermaßen und schloss die rundum gelungene Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Unternehmern und dem IGNI-Team ab.

 

Interviews von den Beteiligten, die sich vor die Kamera getraut haben, findet ihr hier:

https://lokaleblicke.nrw/blog/innovations-und-gruendungsoffensive-niederrhein-igni-2019.html

 

Wir als IGNI-Team möchten an dieser Stelle noch einmal ein ausdrücklichen Dankeschön an alle Studierenden und Unternehmer loswerden, die mit so viel Hingabe an ihren Ideen gearbeitet haben. Das hat Spaß gemacht mich Euch!

 

Bildinhalte: © IGNI 2019


Erfolgreicher erster Durchlauf des IGNI-projektes

Knapp drei Monate arbeiteten die ersten fünf Teams aus regionalen Unternehmen und Masterstudierenden der Universität Duisburg-Essen an innovativen Geschäftsmodellen und präsentierten sie bei der Abschlussveranstaltung am 3.5.18 im Eurotec LOOOP in Moers. Das EFRE-geförderte Projekt Innovations- und Gründungsoffensive NiederRhein unterstützt mit diesem Format Unternehmen und gründungsinteressierte Studierende sowie Beschäftigte der Uni dabei, zukunftsträchtige Geschäftsideen zu entwickeln und Start up Luft zu schnuppern. Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Strukturwandels für die Region und die Notwendigkeit, bei den schnelllebigen Entwicklungen am Ball zu bleiben und mit attraktiven Partnern wie der Universität zu kooperieren.

Die Ideen im ersten Durchgang beschäftigten sich mit 360°-Automatisierung, einer Tourenplanungs-App für die ambulante Pflege, Foot-ID für den passenden Schuh, neuen Materialien bei Steckverbindern sowie ökologischen Produktionsprozessen in der Chemieverarbeitung. Das Team rund um den Unternehmer Gerwin Schüttpelz, Geschäftsführer der Essener CPH Group, eroberte mit diesem Thema und ihrer Präsentation die Herzen des Publikums. Das Siegerteam des Abends entwickelte ein Geschäftsmodell, bei dem Klebstoff für Flaschenetikettierung zukünftig mit einer von CPH zur Verfügung gestellten Maschine direkt vor Ort und bedarfsgerecht angerührt werden kann. Bisher versendet CPH seinen Klebstoff schon fertig angerührt mit Wasser an Brauereien in aller Welt. Durch das neue Verfahren wird zukünftig nur noch das Pulver verschifft. Das senkt sowohl die Transportmenge als auch die Kosten und schont damit gleichzeitig die Umwelt.

Sowohl für die fünf Unternehmer als auch die 27 Studierenden, die aus den verschiedensten Fachrichtungen kamen, waren die unterschiedlichen Perspektiven und die Workshops eine Bereicherung. „Wir haben so viel gelernt, für uns als Team aber auch ganz persönlich. Und nun weiß ich, wie ich auch die Ideen für meine berufliche Selbständigkeit systematisch entwickeln kann“, sagt Alina Hüning vom Team CPH begeistert. „Ich bin schon 30 Jahre im Geschäft und habe für mich und mein Unternehmen hier noch einmal ganz viel Neues an Methoden mitnehmen können“, bestätigt auch Unternehmer Wolfgang Thörner von WBT aus Essen. Neben den inhaltlichen Workshops bietet IGNI zusätzlich individuelle Begleitung für jedes Team an. „Denn in so einem Prozess mit ganz unterschiedlichen Menschen kann es auch mal holprig werden. Da ist Unterstützung und viel Kommunikation hilfreich, um wieder weiter machen zu können“, ergänzen die Projektkoordinatoren Susann Ulbricht und Arnd Baumann. Für das Team CPH geht es nun gut vorbereitet bald nach Belgien zum Pitch vor einem Brauereiverband. „Da geht es dann so richtig los“, freut sich Schüttpelz.

 

Wer beim nächsten Kurs dabei sein will, sollte viel Offenheit, Freude und Begeisterung am Neuen und auch Zeit mitbringen. Zu den 6 Workshoptagen kommt noch die Entwicklungsarbeit in den Teams hinzu. Aber dabei sein lohnt sich. Start ist am 30. Oktober 2018.

 

Bildinhalte: © IGNI 2018