Ein Kooperationsprojekt von                                                                                  GEFÖRDERT DURCH   


InnNeS-Innovativer Aufbruch entlang der Neuen Seidenstrasse

präsentation Konzeptantrag 6. Mai 2021 14-16 Uhr

Initiative zur Nachhaltigen Neue Seidenstraße (InnNeS)

 

Seit Oktober 2020 arbeiten zahlreiche Akteur*innen in Entwicklungswerkstätten gemeinsam an einem Konzept für ein Strukturwandelprojekt, das nicht nur die Region Duisburg und Kreis Wesel fokussiert, sondern auch ganz Nordrhein-Westfalen, angrenzende Gebiete und auch die Länder entlang der Seidenstraße einbezieht. 

Mit dem Projekt soll insbesondere die Region um die Drehscheibe Duisburg herum gestärkt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden, aber auch die Wirtschaft der Anrainerstaaten der neuen Neue Seidenstraße . Zudem soll eine ökologisch nachhaltige Transportalternative weiterentwickelt werden, die eine zukunftsfähige Intensivierung des Güteraustauschs zwischen vielen Volkswirtschaften ermöglicht.

 

Die Ergebnisse aus den Werkstätten fließen in den Konzeptantrag zur Bewerbung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung um die Umsetzungsphase ein und werden im Rahmen der Veranstaltung präsentiert.

Gleichzeitig wollen wir weiter mit allen Interessierten im World Café Format diskutieren und gemeinsam Ideen rund um die nachhaltige Gestaltung der Seidenstraße entwickeln.

Anmeldung zur virtuellen Veranstaltung bitte mit Stichwort "Anmeldung 6.5.21" an igni@uni-due.de.

Den Ablauf finden Sie in Kürze hier.

 

Weiterführende Infos zum aktuellen Projektstand finden Sie hier.

 


Entwicklungswerkstatt Qualifikation/Kompetenzaufbau 16.3.2021

Unter großer Beteiligung verschiedenster Akteur*innen fand der

 

1.  Workshop zum Themenbereich Qualifizierung/Kompetenzaufbau statt.

 

Im Zuge der weiter voranschreitenden Digitalisierung und Globalisierung ergeben sich auch für die Menschen hier vor Ort grundsätzliche Veränderungen, welche Kompetenzen zukünftig bedeutsam sind und auch auf welche Weise man sie sich aneignen kann. Dabei spielt fachliches (Spezial-)Wissen weiter eine große Rolle, wichtiger werden aber immer mehr allgemeine IT-und Medienkompetenzen, Selbstlernfähigkeiten und unternehmerisches Denken und Handeln. 

 

Gemeinsam wurde überlegt, wie sich diese Anforderungen konkret für Menschen und Unternehmen übersetzen und im praktischen Berufsalltag entwickeln und  integrieren lassen und erste Ideen für konkrete Projekte in der Umsetzungsphase formuliert.

Frau Prof. Dr. Esther Winther, Inhaberin des Lehrstuhls für Aus- und Weiterbildung der Universität-Duisburg Essen, skizzierte in einem Inputreferat die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen n der beruflichen Weiterbildung.

Sich weiterzubilden ist laut Studien demnach dann besonders erfolgreich in Bezug auf Beschäftigungssicherung, Karrieremöglichkeiten und höheren Verdienst, wenn sich an Qualifizierungsmaßnahmen auch die Unternehmen beteiligen. Auch wissen auch HR-Abteilungen in Unternehmen oft nicht über laufende Entwicklungen Bescheid um bei der Suche nach qualifizierten Personal die entsprechenden Qualifikationserfordernisse zu formulieren. 

Zum anderen müssen in vielen Bereichen auch Ausbildungskataloge an neue Entwicklungen in unter anderem logistischen Berufen an den wirtschaftlichen Wandel angepasst sein, damit zukünftige Beschäftigte für die unternehmerischen Herausforderungen insbesondere auch bezogen auf wirtschaftliche Aktivitäten von und nach Asien gewappnet sind.

 

Gleichzeitig muss bei einem Projekt mit Bezug zur Neuen Seidenstraße auch ganz grundsätzlich eine breite Bevölkerung sensibilisiert , der Äußerung und Diskussion von Vorbehalten und berechtigten Bedenken Raum gegeben werden, damit der Blick auf die vielfältigen positiven Potentiale für unsere Region geöffnet werden kann, die durch die Seidenstraße entstehen.

 

Eine Zusammenfassung des Workshops wird in Kürze hier zur Verfügung gestellt.

 

Nächster Termin : 19.4.2021

 

 


Virtueller Kickoff  am 3.12.2020 - reger Austausch und Ideenreichtum

Gemeinsam mit Ihnen startete das Projekt mit vielen Anregungen und Ideen in die Konzeptionsphase. Wir danken allen Teilnehmenden für eine lebendige Veranstaltung und laden Sie ein, das Projekt auch in den kommenden Entwicklungswerkstätten ab Mitte Januar zu bereichern und gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, dass Ihnen und der Region Duisburg und Kreis Wesel gleichermaßen neue Chancen im Strukturwandel bietet.

Alle Präsentation vom Kickoff finden Sie im Downloadbereich.


Mit dem Innovationsprojekt IGNI-Innovations- und Gründungsoffensive NiederRhein hat das IDE zusammen mit der Hochschule Rhein-Waal innovationsbegeisterte Unternehmen und gründungsinteressierte  Studierende dabei unterstützt, gemeinsam neue Gründungsideen bis zur Marktreife hin zu entwickeln. Dadurch wurde nicht nur die Wirtschaft am Niederrhein weiter gestärkt, sondern viele neue Ideen in einem wachsenden Innovationsnetzwerk entwickelt. Nun wird dieser Rahmen erweitert.

 

Nach IGNI-Projektende im März 2020 startet nun ein interdisziplinäres Team der UDE unter Federführung von Prof. Dr. Bernd Noche, Leiter des Lehrstuhls „Transportsysteme und -logistik“ am Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV), in einem neuen Verbundprojekt zusammen mit dem Unternehmen Duisburg Intermodal Terminal GmbH, um weiter an die vorangegangene Arbeit anzuknüpfen.

Im Rahmen des Programms WIR! - Wandel durch Innoavtion in der Region des BMBF wurde die eingereichte Projektskizze unter mehr als 100 Anträgen ausgewählt, ein Konzept zum Strukturwandel in der Region zu erstellen.

Auf der Hauptroute der antiken Seidenstraße verkehrten einst Karawanen zwischen dem Mittelmeerraum und Ostasien. Im Gegensatz dazu umfasst der Begriff „Neue Seidenstraße“ generell Handelsbeziehungen von Europa Richtung Osten bis nach China und umgekehrt, unabhängig vom gewählten Transportmittel.

 

Die regionale Initiative InnNeS - Innovationsbündnis Neue Seidenstraße, zu der unter anderem Unternehmen, Start ups, Forschungseinrichtungen, IHK Duisburg und kommunale Institutionen Duisburgs und aus dem Kreis Wesel gehören, sieht sich als treibender Akteur am Knotenpunkt der Seidenstraße. Nach der Konzeptionsphase bis Mai 2021 stehen für die Umsetzung der Projektideen für die nächsten sechs Jahre bis zu 15 Millionen EUR zur Verfügung, von denen insbesondere auch KMUs für ihre innovativen Ideen profitieren können. 

  

„Gemeinsam und möglichst breit aufgestellt aus Wirtschaft und Gesellschaft wollen wir innovative Ideen entwickeln“, erklären DIT- Geschäftsführer Bernd Putens und Koordinator Professor Dr. Bernd Noche, . Im Vorfeld wurden vorhandene und ausbaufähige Potentiale ausgelotet: „Wir denken zum Beispiel daran, die vielversprechenden Entwicklungen beim Smart Farming am Niederrhein mit den logistischen Stärken Duisburgs zu verknüpfen, um für qualitätsvolle Produkte und Dienstleistungen sowie innovative Technologien regionaler Unternehmen neue Absatzmärkte entlang der Seidenstraße zu erschließen. Insbesondere der ressourcenschonende Unterglasanbau ist hier eine spannende Option.

Die tatsächlichen Schwerpunkte im Hinblick auf Innovationen in verschiedenen Branchen sowie neue Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung werden aber in sogenannten Entwicklungswerkstätten gemeinsam ausgelotet.“

 

 Gemeinsam will man so die Region Duisburg/Niederrhein stärken und zum Wohlstand der hier lebenden Menschen beitragen, „und dazu braucht es viele engagierte Partner“, so Noche. Offizieller Startschuss war die Kickoffveranstaltung am 3. Dezember 2020 mit breiter Beteiligung von Unternehmen, Institutionen, Wissenschaft und Privatpersonen.

 

  Für die Universität arbeiten an dem Projekt neben dem ZLV auch das

Wirtschaftspartner ist die Duisburger Intermodal Terminal GmbH (DIT). Bisher haben 23 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bekundet – weitere Partner sind willkommen. Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier.

 

Wenn Sie Interesse am Mitmachen haben, wissen möchten, wie weitere Kooperationspartnerschaften entwickelt werden und welche Wirtschaftsbereiche im einzelnen im Fokus stehen sollen und wie Sie vom Projekt profitieren können, kontaktieren Sie uns einfach über igni@uni-due.de.


                                   Organisation und Ablauf

Foto: DIT
Foto: DIT

Das Projekt InnNeS (Innovationen Neue Seidensraße) wurde als eines von 44 Projekten in Gesamtdeutschland für die Konzeptionsphase ausgewählt, die mit maximal 250.000 EUR gefördert wird. In dieser Phase suchen die beiden Partner DIT und Universität weitere Partner, mit denen zusammen ein Innovationskonzept mit geeigneten Ansätzen erarbeitet wird. Dieses Konzept wird spätestens am 31.5.2021 eingereicht und von einer Fachjury bewertet. Zirka 25 Projekte werden für die Umsetzungsphase ab September 2021 ausgewählt und mit  maximal 15 Millionen EUR gefördert. Diese Förderphase dauert bis Ende 2027. Ziel ist es, ein breites Innovationsnetzwerk aus wirtschaftlichen, sozialen und politischen Akteuren zu entwickeln und die Innovationspotentiale der Region anhandauszuloten. In drei themenspezifischen Entwicklungswerkstätten werden gemeinsam erste Maßnahmen entwickelt und in Starterprojekten umgesetzt. Beteiligte Unterrnehmen und Organisationen erhalten für Projekte in ihren Betrieben eine bis zu 60prozentige Förderung aus dem Projekttopf.